
Mistelbach, 26. Mai 2024 – In der Mittelschule Mistelbach haben die Schülerinnen und Schüler der Schwerpunktsäule Natur & Technik die Möglichkeit, durch praxisnahen Unterricht im alternativen Pflichtgegenstand Bio Lab ihr Interesse an wissenschaftlichen Themen zu vertiefen. Dieser besondere Fachgegenstand findet alle 14 Tage für zwei Stunden statt und bietet den jungen Forschern spannende Einblicke in die Welt der Mikroskopie und Anatomie.
Mistelbach (20.06.2024) – Unter der Anleitung von OLMS Marion Fenz und Dipl.-Päd. Judith Steinmetz, BEd., tauchen die Drittklässler in die faszinierenden Details der Natur ein. Mit Lichtmikroskopen erforschen sie verschiedene Naturobjekte wie Zwiebelschalen, pflanzliche und tierische Zellen, Insekten, Spinnentiere und Bodenlebewesen. Die Schüler arbeiten dabei in Zweierteams oder Kleingruppen, was ihre Teamfähigkeit und ihr wissenschaftliches Verständnis fördert.
„Es ist beeindruckend zu sehen, wie motiviert und interessiert unsere Schüler sind, wenn sie selbst Hand anlegen und mikroskopieren dürfen“, erklärt Marion Fenz. „Durch das praktische Arbeiten können sie einen viel besseren Zugang zu den wissenschaftlichen Inhalten finden.“
Ein weiterer Höhepunkt des Bio Lab Unterrichts ist die Sektion verschiedener Schweineorgane. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur den Aufbau und die Funktion der Organe kennen, sondern können auch hautnah die Anatomie erforschen. Besonders faszinierend war für viele die Präparation des Schweinegehirns. Die jungen Wissenschaftler konnten die verschiedenen Gehirnregionen freilegen und so mehr über den Denkapparat des Menschen erfahren.
„Ich war total fasziniert vom Aufbau des Gehirns und wie alles zusammenarbeitet“, berichtet eine Schülerin begeistert. „Man lernt viel mehr, wenn man selbst sezieren und untersuchen darf, als nur aus Büchern.“
Neben dem Gehirn untersuchten die Schüler auch Schweinenieren und Schweineaugen. Diese praktischen Erfahrungen helfen ihnen, ein tieferes Verständnis für biologische Prozesse und Strukturen zu entwickeln.
„Unser Ziel ist es, die Neugierde und das Interesse der Schüler an Naturwissenschaften zu wecken“, sagt Schulleiterin OLMS Monika Hofecker. „Durch solche praxisorientierten Projekte können wir ihnen zeigen, wie spannend und vielfältig die Welt der Wissenschaft ist.“ Die Mittelschule Mistelbach bleibt ihrem Ziel treu, den Schülern nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Erfahrungen zu vermitteln, die ihre schulische Laufbahn bereichern und sie für zukünftige wissenschaftliche Herausforderungen vorbereiten.
